Mühlen

Eines der ältesten Handwerke ist die Müllerei. Mühlen gab es, solange es Bauern gibt. Sie standen immer am Borowitz-Mastiger Bach. Die neue Chronik von Mastig (zu beziehen über die Gemeindeverwaltung Mostek) zeigt auf, wie die Müllersfamilien in diesen Ortschaften familiär miteinander verflochten waren.

Mühlen-Datenbank

Mühle Anseith 6/13/18. Foto: Fritz, 2014

Es gibt eine Mühlen-Datenbank, mit Infos, Fotos und genauer Lage der Mühlen/ehemaligen Mühlen. Fast alle dieser Mühlen waren mit der Familie Staffa verflochten, der „erste“ bekannte Staffa-Müller war Paul Steffen (1625 – 1676), Müller der „Steinmühle“, Anseith 6/13/18.

(Diese mittlerweile wunderschön renovierte Mühle steht aktuell zum Verkauf.. Verkaufsanzeige.)

Aus der Mühlen-Datenbank habe ich hier folgende Mühlen verlinkt:

Unwetterkatastrophe 23.05.1897

Der Borowitzer überschwemmte im Mai 1897 Wiesen und Felder, ehe er sich bei Burghöfel in die Elbe ergoss. In Mastig stand ein Knabe auf der Brücke um das Hochwasser zu beobachten – er wurde samt Brücke fortgerissen und ist in den Fluten ertrunken. Der Borowitzer Bach hat in Mastig/Anseith neben der Brettsäge auch sechs Mühlen mit Wasserkraft betrieben. Davon ist die alte „Borgmühle“, östlich von Anseith, in dem schluchtartigen Bachbett unterhalb von Burghöfel fortgeschwemmt worden. – Der Mühlstein lag vor einigen Jahren noch im Bachbett und diente als Erinnerungsfoto für meine Familie. Mein Urgroßvater war der letzte Müller, er war zum Unglückszeitpunkt 18 Jahre alt und arbeitete anschließend in der Mastiger Fabrik.